3Sat Wisschenschaft zu Ebola

3Sat Wissenschaft zu Ebola

Montag 25. August um 18.30 Uhr

Kristina zur Mühlen © ZDF und Klaus Weddig

Kristina zur Mühlen
© ZDF und Klaus Weddig

3Sat Wissenschaft zu Ebola: Das 3sat-Wissenschaftsmagazin „nano“ meldet sich nach der Sommerpause zurück. Am Montag, 25. August, 18.30 Uhr, stehen gleich zwei ebenso aktuelle wie wichtige Wissenschaftsthemen auf der Agenda: die rasante Ausbreitung der Viruserkrankung Ebola in Westafrika und das große europäische Raumfahrtprojekt Rosetta.

3Sat Wissenschaft zu Ebola: Zwei Ebola-infizierte Helfer, ein Arzt und eine Nonne, konnten nach ihrer Ausreise mit dem neuen, aber noch nicht am Menschen getesteten Medikament ZMAPP, gerettet werden. Diese Behandlung ist in Fachkreisen jedoch umstritten und eignet sich nach jetzigem Stand nicht für den aktuellen großflächigen Einsatz.

„nano“ 3Sat Wissenschaft zu Ebola berichtet von der Situation vor Ort und spricht mit dem Tropenmediziner Prof. Bernhard Fleischer vom Bernhard-Nocht-Institut, der das Medikament ZMAPP kritisch einordnet. Außerdem zeigt „nano“, wie das neue Medikament wirkt und wie es hergestellt wird.

Info Ebola: Ebola ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit, die durch das Ebola Virus hervorgerufen wird. Die Bezeichnung geht auf den Fluss Ebola in der Demokratischen Republik Kongo zurück, in dessen Nähe diese Viren 1976 den ersten allgemein bekannten, großen Ausbruch verursacht hatten. Ebolaverläuft nach bisherigem Wissensstand in 50 bis 90 Prozent aller Fälle tödlich. Als Therapie stehen bislang lediglich Maßnahmen zur Bekämpfung oder Linderung einzelner Krankheitssymptome zur Verfügung. – 3Sat Wissenschaft zu Ebola

Nicht so bedrückend, aber genauso wichtig für die Wissenschaftswelt: Das bislang größte Projekt der europäischen Raumfahrt geht in die entscheidende Phase: Seit 6. August umkreist die Sonde in 10.000 Meter Höhe den Kometen und hat bislang völlig unbekanntes Gebiet erforscht. Doch: Wo soll Philae landen? Die Kartierung ist in vollem Gange. Nun sollen am Sonntag, 24. August, in Toulouse die fünf am besten in Frage kommenden Landeplätze vorgestellt werden, unter denen dann einer bis Oktober ausgewählt wird.

„nano“ spricht mit zwei Wissenschaftlern, die an der Rosetta-Mission mitarbeiten: Dr. Stephan Ulamec vom DLR in Köln, Projektleiter von Philae, und Dr. Holger Sierks, am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen verantwortlich für das Kamerasystem Osiris, mit dessen Hilfe der Landeplatz hauptsächlich gesucht wird. Am Dienstag, 26. August, 18.30 Uhr, geht es mit „nano“-Themen weiter: Seit Monaten warnen die Hilfsorganisationen vor einer Hungerkatastrophe im Süd-Sudan. „nano“ zeigt Video-Material von der Hilfsorganisation Welthungerhilfe aus dem für Journalisten schwer zugänglichen Katastrophengebiet und spricht mit Jörg Heinrich, Länderreferent Ost- und südliches Afrika und einer der Helfer, die sich im Auftrag der Welthungerhilfe um den Süd-Sudan kümmern.