A&E zeigt Campus Nightmares an US-Unis

A&E zeigt Campus Nightmares

A&E zeigt Campus Nightmares über Verbrechen an US-Unis ab 17. Januar

A&E zeigt Campus Nightmares ab 17. Januar immer samstags ©A&E

A&E zeigt Campus Nightmares über Gewaltverbrechen an US Unis ab 17. Januar immer
samstags
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Die Reihe Campus Nightmares erzählt von schockierenden Gewalttaten an US-Hochschulen. Von Beziehungsdramen unter Studenten und zwischen Lehrenden und Schülern bis hin zu tödlichen Bruderschaftsritualen: Jede Episode rekonstruiert mit Spielszenen und Interviews die schicksalhaften Ereignisse. Die Zuschauer sehen die neue Reihe ab dem 17. Januar, immer samstags um 22 Uhr in deutscher Erstausstrahlung.

Gewalttaten an US- Hochschulen sind ein bedauerliches Phänomen. Auch in Bruderschaften kommt es häufig zu grausamen Prüfungen und seltsamen Aufnahmeriten. Was aber sind diese Bruderschaften überhaupt? 

In erster Linie bezeichnet der Begriff Bruderschaft oder „Fraternity“, also eine eine College Fraternity, also eine Bruderschaft von Studenten. Daneben existieren aber auch weitere so bezeichnete Verbindungsformen wie etwa Honor Fraternities, auch Honor Societies genannt (Ehrenverbindungen), die eher Stubengesellschaften zur Unterstützung von Absolventen im weiteren Karriereweg sind.

Besondere Bedeutung für das Universitätsleben haben auch die Professional Fraternities (Berufsverbindungen), deren Aufnahme ohne Initiationsritus auskommt und deren Mitgliedsanforderungen meist nur an definierte Fachqualifikationen gebunden sind.

Diese freien Berufsverbände unterhalten oft Verbindungshäuser an Universitäten mit entsprechenden Berufsbildungsgängen, jedoch werden nur selten Studenten vor dem Abschluss aufgenommen. Die Reihe Campus Nightmares erzählt auch von solchen Aufnahmeriten mit leider ab und an tödlichem Ausgang.

Mitgliedschaften in fraternities oder sororities sind in den USA verbreiteter als in Deutschland. Die Bruderschaften haben den Ruf, viele und zum Teil exzessive Partys zu veranstalten, wofür sich der Begriff „Greek life“ eingebürgert hat. Der Ruf hängt zum Teil mit einer anderen Partykultur als an deutschen Hochschulen zusammen, die vor allem in den USA durch das höhere Mindestalter für legalen Alkoholkonsum mitgeprägt ist: Der Genuss von Alkohol (einschließlich Bier) ist erst mit 21 Jahren erlaubt, wohingegen US-amerikanische Bachelorstudenten ihre vierjährige Studienzeit normalerweise mit 18 bis 22 Jahren absolvieren.

Dadurch ist Alkohol, wie die Die Reihe Campus Nightmares zeigt,  für die meisten Bachelorstudenten tabu; trinken sie ihn dennoch auf einer Party, wird die Veranstaltung illegal. Dazu kommt, dass amerikanische Studenten aufgrund der Gesetzeslage in der Regel mit keinen oder nur wenig Alkohol-Erfahrungen an die Universitäten kommen.