Heute neuer Ösi-Tatort mit Peter Weck

Heute neuer Austro Tatort mit Peter Weck

Sonntag, 31. August 2014, um 20.15 Uhr im Ersten und  in ORF 2

Moritz (Harald Krassnitzer) hilft Bibi (Adele Neuhauser) ihr Kindheitstrauma aufzuarbeiten.  © ARD Degeto/ORF/Hubert Mican

Moritz (Harald Krassnitzer) hilft Bibi (Adele Neuhauser) ihr Kindheitstrauma aufzuarbeiten.
© ARD Degeto/ORF/Hubert Mican

Update: Das geschieht im neuen Ösi- bzw. politisch korrekt gesagt „Austro“ Tatort: Bibi Fellner kann es nicht fassen. Im Nachlass ihres verarmt in einem Altersheim gestorbenen Vaters findet sie ein dickes Bündel Geldscheine. Für die Polizistin erscheint es höchst unwahrscheinlich, dass der Alte, der zeitlebens nie etwas auf die Reihe bekam, sich eine fünfstellige Summe vom Mund abgespart hat.

Nachforschungen, die sie mit ihrem Kollegen Moritz Eisner in der steirermärkischen Provinz anstellt, übertreffen allerdings ihre kühnsten Erwartungen. Eine unerwartete Erbschaft führt Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser im neuen ORF- Austro Tatort „Paradies“ ins Milieu eines heruntergekommenen Seniorenheims.

„Jeder kriegt, was er verdient“ – um diesen Satz dreht sich viel im neuen Austro Tatort von Harald Sicheritz. Der österreichische Regisseur schickt ein rot-weiß-rotes Starensemble in der ARD und ORF-Premiere am Sonntag, dem 31. August 2014, um 20.15 Uhr im Ersten und  in ORF 2 ins „Paradies“.

Das Ermittlerduo Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer hat es diesmal mit Drogenschmuggel im Altersheim zu tun und trifft dabei u. a. auf Peter Weck Peter Fröhlich, Branko Samarovski, Michael Ostrowski, Johannes Zeiler, Dagmar Kutzenberger, Laurence Rupp, Petra Morzé, Johannes Silberschneider und Simon Schwarz. Gedreht wurde dieser brandneue Austro Tatort  in Mautern, Graz, Bad Waltersdorf und Ungarn.

Peter Weck zu seiner Rolle im Austro – Tatort: „Ich hätte gerne viel mehr unsympathische Charaktere gespielt“

Daniel (Laurence Rupp, re.) weist seinen Großvater (Peter Weck) gefühllos ab. © ARD Degeto/ORF/Hubert Mican

Daniel (Laurence Rupp, re.) weist seinen Großvater (Peter Weck) gefühllos ab.
© ARD Degeto/ORF/Hubert Mican

Peter Weck, der bereits dreimal bei einem „Tatort“ Regie geführt, aber noch nie als Schauspieler mitgewirkt hat, über seine Rolle: „Ich spiele einen ehemals erfolgreichen Unternehmer, der im Altersheim landet, weil ihn seine Tochter, der er alles überschrieben hat, vor die Tür gesetzt hat. Und so nimmt die Tragödie ihren Lauf. Vor 30 oder 40 Jahren habe ich schon einen Autoschmuggler gespielt, aber Drogen schmuggle ich zum ersten Mal.“

Ob er seine Figur als Bösewicht bezeichnen würde? „Das kann man so und so sehen. Aber es gibt Situationen, in denen ein Mensch dazu getrieben wird, in denen er böse wird. Die Rolle war so animierend, dass ich damit nach einer längeren Pause wieder einsteigen wollte. Ich spiele lieber jene Rollen, die nicht so auf der Hand liegen und bei denen man auch als Schauspieler gefordert ist – und diese ist wieder so eine. Ich hätte viel lieber mehr unsympathische Charaktere gespielt.“ So wie in diesem brandneuen Austro Tatort.