Dem Rätsel von Stonehenge auf der Spur

Dem Rätsel von Stonehenge auf der Spur

Teil 1: „Stonehenge – Rituale aus der Steinzeit“ am 21. November in ORF 2, Teil 2 am 28. November

Stonehenge - Seit Jahrhunderten beschäftigen die geheimnisvollen Steinkreise von Stonehenge die Menschen. Sie sind Europas berühmtestes prähistorisches Monument, Eine Dokumentation von Jeremy Turner und Klaus Feichtenberger Im Bild: Stonehenge: Europas berühmteste prähistorische Ikone, Weltkulturerbe, Anziehungspunkt für Millionen - und immer noch ein Mysterium. ©ORF/Interspot/October Films

Stonehenge – Seit Jahrhunderten beschäftigen die geheimnisvollen Steinkreise von Stonehenge die Menschen. Sie sind Europas berühmtestes prähistorisches Monument,
Im Bild: Stonehenge: Europas berühmteste prähistorische Ikone, Weltkulturerbe, Anziehungspunkt für Millionen – und immer noch ein Mysterium.
©ORF/Interspot/October Films

Seit Jahrhunderten beschäftigen die geheimnisvollen Steinkreise von Stonehenge die Menschen. Sie sind Europas berühmtestes prähistorisches Monument, ein Weltkulturerbe, das für Millionen einen Anziehungspunkt darstellt. Ein internationales Forschungsprojekt mit österreichischer Beteiligung arbeitet daran, das Mysterium endlich aufzulösen.

Wie es dem Team von Wissenschaftern unterschiedlicher Disziplinen unter Einsatz modernster Technik gelungen ist, im Boden verborgene Monumente nach Jahrtausenden digital wieder sichtbar zu machen, zeigt der spannende in HD produzierte „Universum History“-Zweiteiler über Stonehenge von Jeremy Turner und Klaus Feichtenberger am Freitag, dem 21. und 28. November 2014, jeweils ab 22.45 Uhr in ORF 2.

Es sind österreichische Wissenschafter, die diesen neuen Zugang zu einem der rätselhaftesten Orte der Erde ermöglichen und Einblick in eine bisher unbekannte Welt gewähren. Unter der Leitung von Professor Wolfgang Neubauer vom Wiener Ludwig-Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie wurde ein Arsenal modernster Multisensor-Technik entwickelt, mit dem große Flächen – in Stonehenge sind es rund 14 Quadratkilometer – in kurzer Zeit gescannt werden können.

In Zusammenarbeit mit englischen Wissenschaftern der Universität Birmingham ist es schließlich auch gelungen, unter der Oberfläche verborgene Monumente, die unter dem noch heute sichtbaren Steinkreis lagen, mittels modernster Technik zu lokalisieren. In einem weiteren Schritt konnten diese Monumente mit Hilfe digitaler Technik virtuell sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse der Bodenradar-Messungen ergeben eine exakte 3-D-Landkarte der versunkenen Landschaft bis in eine Tiefe von drei Metern – lückenlos und zerstörungsfrei.

Somit erscheinen die geheimnisvollen Steinkreise im Süden Englands nun erstmals in einem größeren Zusammenhang und nicht limitiert auf die an der Oberfläche gelegenen Steinmonumente