Dokuserie über alleinerziehende Väter

Dokuserie über alleinerziehende Väter

10 Folgen ab dem 7. September 14, immer sonntags ab 10.35  in Doppelfolgen

Alleinerziehende Väter in "Nicht von schlechten Vätern": Boris mit seiner Tochter ©ZDF und Kathrin Dapper

Alleinerziehende Väter in „Nicht von schlechten Vätern“: Boris mit seiner Tochter
©ZDF und Kathrin Dapper

Papa ist für alles da: In der Dokumentationsreihe „Nicht von schlechten Vätern“ begleitet ZDFneo neun alleinerziehende Väter oder Hausmänner, die sich ganz ihren Kindern und der Vaterrolle verschrieben haben. In zehn Folgen, die ZDFneo ab dem 7. September 2014, sonntags um 10.35 und 11.20 Uhr in Doppelfolgen zeigt, sieht man alleinerziehende Väter spielen, trösten, putzen, waschen und kochen. 

Alleinerziehende Väter: ein halbes Jahr lang ist ZDFneo mit der Kamera dabei – in schönen wie in schwierigen Zeiten. Die Dokumentation erzählt von den Herausforderungen und Hoffnungen. Wenn auch ihre Probleme, Sorgen und Hürden des Alltags ganz unterschiedlich sind – eins haben die Väter gemeinsam: Sie stehen zu ihrer Verantwortung und der Entscheidung, ihre Kinder zum Lebensmittelpunkt gemacht zu haben.

Boris aus Hamburg kümmert sich allein um seine vierjährige Tochter Lara. Beruf und Kind sind nicht einfach unter einen Hut zu bringen, typisch für alleinerziehende Väter. Der Alltag ist ein täglicher Kampf gegen die Zeit. Seine eigenen Bedürfnisse muss er zurückstellen, eine Freundin oder Zeit für seine Männerabende hatte er schon lange nicht mehr. Doch er genießt das Leben mit seiner Tochter in vollen Zügen.

Andreas hat sich dazu bereit erklärt, seiner Freundin in Sachen Karriere den Rücken freizuhalten. Er erzieht den gemeinsamen Sohn Friedrich allein und hat den Haushalt übernommen. Für ihn steht fest: Seine Partnerin wird Ärztin und die Versorgerin der Familie, während er Hausmann bleibt. Doch noch ist Geld bei der jungen Familie ein ständiges Problem.

Als seine Tochter zwei Jahre alt war, hat sich Klaus in einen Mann verliebt. Inzwischen ist seine Tochter zwölf und kommt gut damit klar, in zwei sehr unterschiedlichen Familienmodellen zu leben. Klaus möchte kein Wochenend-Daddy sein und legt Wert darauf, auch den Alltag seiner Tochter zu erleben. Oft besuchen beide zusammen Auftritte von Klaus‘ Lebensgefährten, der als Drag Queen auf der Bühne steht. Unter seinen Freunden ist Klaus der einzige Homosexuelle mit Kind.

Josef aus Bonn kämpft mit finanziellen Problemen. Der alleinerziehende Vater des fünfjährigen Felix kann nicht mehr als Koch arbeiten, weil die Arbeitszeiten mit Kind und ohne Unterstützung nicht zu schaffen sind. Er jobbt als Kurierfahrer, um möglichst viel Zeit mit seinem Sohn verbringen zu können, ein Schicksal das viele alleinerziehende Väter teilen.