Neu im ZDF: Dr. Klein mit ChrisTine Urspruch

Dr. Klein – neue Familien- und Krankenhausserie

Dr. Klein praktiziert ab 10. Oktober 2014, freitags um 19.25 Uhr im ZDF

Das Leitungsteam der Rosenstein-Kinderklinik. Von links: Dr. Bernd Lang (Simon Licht), Dr. Valerie Klein (ChrisTine Urspruch), Prof. Dr. Magnus Eisner (Miroslav Nemec). ©ZDF und Markus Fenchel

Das Leitungsteam der Rosenstein-Kinderklinik. Von links: Dr. Bernd Lang (Simon Licht), Dr. Valerie Klein (ChrisTine Urspruch), Prof. Dr. Magnus Eisner (Miroslav Nemec).
©ZDF und Markus Fenchel

Dr. Klein hat es nicht leicht: Ihre Tochter Pam steckt mitten in der Pubertät und schämt sich für ihre „Zwergen-Mutter“, ihr Sohn Max beschließt aus Solidarität zu Mama, nicht mehr zu wachsen; ihr Vater, Peter Wagner, hält sie in beginnender Demenz manchmal für ein Kleinkind, und ihre ’normal‘ große, große Schwester Carolin kann alles – außer auf eigenen Beinen stehen. Gut, dass Gatte Holger als studierter Philosoph den Haushalt und die Familie schmeißt, nur so kann das Privatleben der Kleins gemanagt werden, denn: Valerie Klein brennt für ihren Beruf.

Dr. Klein  ist eine erfolgreiche Kinderärztin, geht mitunter unkonventionelle Wege und hat gelernt, sich durchzusetzen. Diskriminiert zu werden, gehört schließlich zum Alltag der kleinwüchsigen leitenden Oberärztin. Allerdings ist Dr. Klein mit ihrer Körpergröße von 132 Zentimetern nicht der einzige ‚Exot‘ in der Rosensteinklinik: Der Chefarzt, Prof. Magnus Eisner, ist homosexuell, Assistenzarzt Dr. Müller dunkelhäutig, die Oberschwester übergewichtig – und Valeries größter Konkurrent, Dr. Lang, der festen Überzeugung, dass er nur deshalb den Posten des leitenden Oberarztes nicht bekommen hat, weil er „gesund, normal und hetero“ ist.

Harte Zeiten für Dr. Klein, die stets vollen Einsatz zeigen muss. 

Den Start als leitende Oberärztin hatte sich Dr. Klein leichter vorgestellt. Kaum in der Stuttgarter Rosenstein- Kinderklinik angekommen, befindet sie sich schon im OP – und im handfesten Konflikt mit ihrem Kollegen Dr. Lang: Während dieser dafür plädiert, die Milz des kleinen Leon zu entfernen, entscheidet Valerie, auf Zeit zu spielen und das Risiko einzugehen, auf einen passenden Spender zu hoffen. Die Eltern befinden sich bereits im Labor. Bernd Lang kann es nicht fassen: Nicht nur, dass ihm von Prof. Magnus Eisner eine Frau vor die Nase gesetzt wurde, muss sie denn auch noch kleinwüchsig sein?

Anästhesistin Luna Haller imponiert die selbstbewusste kleine Frau; genauso geht es Assistenzarzt Dr. Jonas Müller; nicht die einzige Sympathie, die die beiden teilen, was jeder in der Klinik bemerkt – außer den zweien. Für Oberschwester Gundula Pieper ist die Kleinwüchsigkeit der neuen Oberärztin Dr. Klein keine Überraschung: Als Einzige aus der aktuellen Belegschaft hatte sie bereits in der Klinik gearbeitet, als diese noch von Prof. Dr. Peter Wagner, Eisners Vorgänger und Valeries Vater, geleitet wurde. Und sie kennt auch den eigentlichen Grund, warum Dr. Klein zurück nach Stuttgart gekommen ist: Peter leidet unter beginnender Demenz, und Carolin, Valeries ältere Schwester, schafft es nicht mehr, ihn alleine zu betreuen.

Valeries Mann Holger, Philosoph und bis zur Fertigstellung seines Buches noch Hausmann, beginnt erst jetzt zu begreifen, was das für ihn und das Familienleben wirklich bedeutet. Während der achtjährige Sohn Max sich auf die gemeinsame Zeit mit Opa freut, leidet die schwer pubertierende Pam darunter, dass sie wegen Mutter ihren Frankfurter Freundeskreis verlassen musste.

Zeitgleich hat Valerie in der Klinik dem Ehepaar Falk eine schwere Mitteilung zu machen: Beide kommen nicht als Spender in Frage. Eine bittere Tatsache, die nicht nur die heikle Frage nach der Vaterschaft aufwirft, sondern zur Konsequenz hat, dass Leons Leben ernsthaft bedroht ist, wenn nicht rechtzeitig ein passender Blutspender gefunden wird .