Doku Erkenntnisjäger- Revolutionäre der Physik

Doku Erkenntnisjäger- Revolutionäre der Physik

Doku Erkenntnisjäger- Revolutionäre der Physik am 1. Dezember 2014, 20.15 Uhr auf 3Sat

Doku Erkenntnisjäger- Revolutionäre der Physik am Montag dem 1. Dezember 2014, 20.15 Uhr auf 3Sat, im Bild: Die Teilnehmer der Solvay Konferenz 1927 vor dem Solvay Institut in Brüssel © ZDF und Benjamin Couprie; N/A

Doku Erkenntnisjäger- Revolutionäre der Physik am Montag dem 1. Dezember 2014, 20.15 Uhr auf 3Sat, im Bild: Die Teilnehmer der Solvay Konferenz 1927 vor dem Solvay Institut in Brüssel
© ZDF und Benjamin Couprie; N/A

Die Dokumentation Die Erkenntnisjäger. Revolutionäre der Physik von Wolfram Giese und Julia Zipfel wirft einen Blick zurück auf die Anfänge des letzten Jahrhunderts als die großen Genies und Revolutionäre der Physik – Albert Einstein, Werner Heisenberg, Niels Bohr, Max Planck, Marie Curie – bedeutende Entdeckungen machten, die heute unseren Alltag bestimmen.

Navigation via GPS, Mobilfunk, Mikrowellenherde, Kernkraftwerke, medizinische Geräte wie das MRT, Satelliten im Orbit, Computer im Alltag, das alles gäbe es ohne die Formeln der Relativitätstheorie und der Quantenphysik nicht. Peter Higgs und Francois Englert, die gemeinsam 2013 den Physik-Nobelpreis für die Voraussage des „Gottesteilchens“ erhielten, äußern sich in der Dokumentation zum Wert von großen wissenschaftlichen Durchbrüchen und über die Revolutionäre der Physik.

Am CERN in Genf feierte am 4. Juli 2012 eine Forschergemeinde von mehreren Tausend Wissenschaftlern den experimentellen Nachweis des Higgs-Boson-Teilchens. Und am 17. März 2014 berichteten amerikanische Astrophysiker, sie hätten eine Art Babyfoto des Urknalls mit einem Radioteleskop am Südpol geschossen: Die gemessenen Gravitationswellen seien die letzte fehlende Bestätigung für Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie.

Wissenschaftler weltweit jubelten: Zwei lang erhoffte Entdeckungen im Abstand von zwei Jahren. So schnell wurde die Physik zum letzten Mal vor 100 Jahren revolutioniert. Doch wie nachhaltig sind die jüngsten Durchbrüche? Ob die Gravitationswellen wirklich eindeutig nachgewiesen sind, wurde schon unmittelbar nach der Veröffentlichung bezweifelt.

Und auch das – zweifelsfrei – gemessene Higgs-Teilchen wirft bei den Wissenschaftlern mehr Fragen auf, als dass es Antworten liefert. Leiten diese Erkenntnisse dennoch ein neues wissenschaftliches Zeitalter ein, wie vor 100 Jahren Einstein mit der Veröffentlichung seiner Relativitätstheorie? Woran erkennt man überhaupt große wissenschaftliche Durchbrüche und woran die echten Revolutionäre der Physik?