Hannes Jaenicke im Einsatz für Elefanten

Hannes Jaenicke im Einsatz für Elefanten

Heute, 31. Juli um 22.15 Uhr im ZDF

Hannes Jaenicke in der Tsavo-Auswilderungsstation ©ZDF und Guido Ohlenbostel

Hannes Jaenicke in der Tsavo-Auswilderungsstation
©ZDF und Guido Ohlenbostel

Die erfolgreiche Doku-Reihe mit Hannes Jaenicke wird fortgesetzt. Nach Orang-Utans, Eisbären, Gorillas und anderen gefährdeten Tierarten widmet sich der prominente Naturschützer  Hannes Jaenicke den Elefanten und dem blutigen Krieg um ihre Stoßzähne, der jährlich 40.000 Dickhäutern das Leben kostet. Im Anschluss an die bewegende Dokumentation ist der engagierte Schauspieler  Hannes Jaenicke einer der Talkgäste in der „log in“-Sendung live aus Berlin zu dem Thema „Kein Herz für Tiere: Mehr Rechte für Elefanten, Küken & Co.

Die Dickhäuter sind majestätisch, gleichzeitig sanftmütig und in vielerlei Hinsicht den Menschen sehr ähnlich. Doch es tobt ein Krieg um ihre Stoßzähne – das begehrte Elfenbein kostet jährlich 40.000 Tieren das Leben. Hannes Jaenicke machte sich in Kenia auf die Suche nach den skrupellosen Wilderern und den verwaisten Elefantenbabys, die dann von Tier- und Naturschützern jahrelang mühevoll aufgepeppelt werden müssen.

Hannes Jaenicke im Elefantenwaisenhaus Nairobi ©ZDF und Guido Ohlenbostel

Hannes Jaenicke im Elefantenwaisenhaus Nairobi
©ZDF und Guido Ohlenbostel

Am 10. Juli wurde die aufwändige Dokumentation in Ludwigsburg mit dem „NaturVision Sonderpreis“ ausgezeichnet. „Eine Sendung, die aufrüttelt, berührt und auch die Hoffnung gibt, dass jeder von uns etwas dazu beitragen kann, die Schätze dieser Erde zu bewahren“, so begründen die beiden Leiter des „NaturVision Filmfestivals“ Dr. Kay Hoffmann und Ralph Thomas die Vergabe dieses Sonderpreises.

Hannes Jaenicke über Elefanten und Wildtiere im Zirkus, in einem Gespräch mit Christian Koch: “ Wie kann es in Deutschland – anders als beispiels­weise in Österreich – immer noch erlaubt sein, diese Tiere in einer Manege auftreten und in viel zu kleinen Käfigen oder Zelten leben und arbeiten zu lassen? Das ist ein Skandal. Elefanten sind wilde Tiere, die unglaublich weite Strecken zurücklegen, mit einem phänomenalen Sozialverhalten. Und trotzdem werden die Tiere für Kunststücke brutal abgerichtet, und das Publikum beklatscht das Ganze dann. Was das für ein Verbrechen ist, wurde mir erst bei den Dreharbeiten in Afrika klar. Jeder hierzu­lande sollte sich für ein striktes Zirkusverbot von Raubkatzen, Elefanten, Seehunden und anderen Tierarten einsetzen, die nicht zu unseren  Haus-Tierarten gehören. Wilde Tiere zu kommerziel­len Zwecken abzurichten, ist abartige Tierquälerei.  Ich unterstütze jede Initiative gegen wilde Tiere im Zirkus.“