Hunger und Durst – Claus Kleber investigativ

Hunger und Durst – zweiteilige Doku von und mit Claus Kleber

Hunger und Durst am 05. November um 23.15 Uhr und am 11. November um 20.15 Uhr

Claus Kleber investigativ: Claus Kleber zu Besuch bei Salamatu. Sie sollte zum Verkauf Ihres Landes gezwungen werden. Seit der Welt-Nahrungsmittelkrise 2008 sind mehr als 80 Millionen Hektar Ackerland, vor allem in Afrika, Asien und Südamerika an Konzerne verkauft worden. Das sind Schätzungen. Die wahre Summe des globalen Investments kennt niemand. ©ZDF und Axel Lischke

Claus Kleber investigativ: Claus Kleber zu Besuch bei Salamatu. Sie sollte zum Verkauf Ihres Landes gezwungen werden. Seit der Welt-Nahrungsmittelkrise 2008 sind mehr als 80 Millionen Hektar Ackerland, vor allem in Afrika, Asien und Südamerika an Konzerne verkauft worden. Das sind Schätzungen. Die wahre Summe des globalen Investments kennt niemand.
©ZDF und Axel Lischke

Auf unserem Planeten müsste kein Kind verhungern oder verdursten, wenn wir alles richtig machen würden. Eigentlich. Und warum dann doch? Antworten darauf sucht die zweiteilige Dokumentation weniger in Zahlen und wissenschaftlichen Analysen als in einer sehr persönliche Betrachtung mit einer optimistischen Vision. Sie führt Claus Kleber auf eine Reise zu den Brennpunkten des Hungers und der Wasserknappheit.

In „HUNGER“, dem ersten Teil der zweiteiligen Dokumentation, geht es darum, wie trotz der weltweiten Bevölkerungsexplosion alle Menschen satt werden sollen. Ein unrealistisches Ziel? Teil 2 „DURST!“ betrachtet unseren wichtigsten Rohstoff in all seinen Facetten: das Wasser.

Mit herausragenden Bildern hat Kameramann Thorsten Thielow Momente eingefangen, die berühren und erstaunen. Der Mangel an sauberem Wasser zum Trinken und für die Hygiene ist lebensbedrohlich für Hunderte von Millionen Menschen – nicht nur in den wachsenden Wüstenregionen der Welt, sondern auch in den neureichen chinesischen Megacitys. Und ohne Bewässerung gibt es nichts zu ernten – und keine Viehhaltung. Wasser ist unverzichtbar für Industrie und Energie, ein wirtschaftlicher und politischer Machtfaktor.

Claus Kleber und Co-Autorin Angela Andersen interessieren sich bei ihrer Bestandsaufnahme vor Ort weniger für die Mächtigen und Regierenden, mit denen Kleber sonst als News-Anchorman des ZDF zu tun hat. Hier geht er vor allem zu den Menschen, die von Hunger und Durst betroffen sind und tapfer für eine bessere Zukunft kämpfen. Ihre Fragen sind es, die ihm in Indien, Mexiko, Sierra Leone, Spanien oder Palästina gestellt werden. Warum kommen so viele Lebensmittel nie bei den Hungernden an? Wie können wir dem Land und den Ozeanen noch mehr abgewinnen, ohne die Böden auszulaugen und Fischbestände zu zerstören? Dürfen Nahrung und Trinkwasser weiterhin als Spekulationsobjekte an Börsen missbraucht oder als Machtinstrumente eingesetzt werden?