Die kinox.to Betreiber sind Verbrecher!

kinox.to Betreiber sind Verbrecher, keine Frage!

kinox.to Betreiber sind Verbrecher, keine Frage! Rechtfertigungsversuche sind lächerlich.

Der legendäre Mobster Lucky Luciano , hier auf einem Polizeifoto von 1936, hätte heute seine Freude an den Verbrechern von kinox.to Foto©public domain, Wikipedia, New York PD, 1936

Der legendäre Mobster Lucky Luciano , hier auf einem Polizeifoto von 1936, hätte heute seine Freude an den Verbrechern von kinox.to
Foto©public domain, Wikipedia, New York PD, 1936

Kommentar von Wolfgang van Deuverden. Derzeit gehen die Behörden in Deutschland und Österreich, die Staatsanwaltschaft und die GVU, die „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“, massiv gegen die Betreiber der Link- bzw. Indexierungs- Portale kinox.to,  Movie4k.to und andere ähnliche Seiten vor – und dies mit Fug und Recht.

Mobster wie der legendäre Salvatore (Charles) „Lucky“ Luciano wären heutzutage begeistert vom „Geschäftsmodell“ dieser feinen Herrschaften, die durch die illegale Nutzung fremden Eigentums Millionengewinne erwirtschaften, dabei sogar vor schwersten Gewaltverbrechen, vor Erpressung, Bedrohung und Brandstiftung, nicht zurückschrecken, nur um sich selbst ein Luxusleben ermöglichen zu können.

Zudem wird die Gemeinschaft von diesen Ganoven durch Steuerhinterziehung schwer geschädigt und schließlich werden der Film- und Fernsehwirtschaft unabsehbare Schäden zugefügt, die sich auf zukünftige Produktionen auswirken werden.

Dabei gerieren sich die Raubkopier-Verbrecher von kinox.to als eine Art moderne Version von „Robin Hood“ und versuchen, die öffentliches Meinung mit lächerlichen Statements wie „Lasst euch von der Content-Mafia nicht herumschubsen und lasst euch nicht vorschreiben welche Seiten ihr besuchen dürft und welche nicht“ zu manipulieren. Das ist natürlich alles hirnrissiger Blödsinn, ersonnen von einigen  pseudo-juristischen Schwachmaten.

Es wird Zeit für klare Kante und ein paar Feststellung zu unsäglichen Begriffen in dieser Diskussion. „Content-Mafia“ zum Beispiel ist ein so ein Begriff der gern benutzt wird. Er wurde von Vollidioten für Vollidioten kreiert. Folgendes ist festzuhalten: die Produzenten und Urheber, die Sender und VOD-Portale sind die legalen Eigentümer all dieses „Contents“, also aller von ihnen geschaffener Serien und Filme.

Die „Content-Mafia“ sind vielmehr diejenigen Verbrecher, die diese Inhalte stehlen und aus kommerziellen Gründen im Web zugänglich machen, ohne hierfür das Recht erworben zu haben. An der Werbung und auf vielfältigen anderen Wegen verdienen diese Gauner so an Content, der anderen gehört. Punkt, Ende, aus. Mehr gibt es dazu, weder juristisch noch mit gesundem Menschenverstand, eigentlich nicht zu sagen.

All die wachsweichen Ausflüchte wie „KinoX.to stellt keine direkten Links zu dem jeweiligen Stream zur Verfügung, sondern indixiert es, wie es auch Google macht“ sind ausgewachsener Unfug. Wer so in dem Wissen verfährt, dass es sich um illegale Inhalte handelt, ist entweder zu dumm, das Verbrecherische seines Handelns zu erkennen oder er nutzt die billigsten und dümmsten Ausreden, die ihm einfallen können, sich zu rechtfertigen in der Annahme, seine Nutzer seien Idioten. Ich tippe auf Variante zwei.

Letztlich haben es die Nutzer, die User, die Zuschauer nur selbst in der Hand, diese Verbrecher zu stoppen. Es gibt genügend gute und preiswerte Alternativen zu solchen illegalen Angeboten. Von Sky bis Netflix, von Amazon Prime bis Watchever oder Maxdome. Sogar völlig legale kostenlose Angebote wie Viewster sind online verfügbar.

Darum mein Appell: nehmt einfach ein paar Euro jeden Monat in die Hand, zahlt für das was ihr seht und helft so dabei, diesen Verbrechern das Handwerk zu legen. Und vor allem: verteidigt sie nicht auch noch. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand muss jedem klar sein: Anbieter wie wie die von kinox.to sind Verbrecher und keine Menschenfreunde. So wenig wie Lucky Luciano einer war.