Neue Staffel Mord mit Aussicht

Mord mit Aussicht – Der Eifelkrimi kehrt zurück

13 neue Folgen der skurrilen Krimiserie ab 09.September, 20.15 Uhr im Ersten

Mord mit Aussicht, III. Staffel, Krimiserie mit (13 neuen Folgen), ab (16.09.14), immer dienstags um 20.15 Uhr im Ersten. Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters, l.) ermittelt wieder. Auch in den 13 Folgen der dritten Staffel der skurrilen Hauptabendserie "Mord mit Aussicht" muss sich die Ex-Kölnerin mit den Eigenheiten provinziellen Verbrechertums herumschlagen. Unverzichtbare Unterstützung im Eifel-Revier leistet wie gewohnt Dietmar Schäffer (Bjarne Mädel, r.). © ARD/Michael Böhme

Mord mit Aussicht, III. Staffel, Krimiserie mit (13 neuen Folgen), ab 09.09.14 immer dienstags um 20.15 Uhr im Ersten.
Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters, l.) und  Dietmar Schäffer (Bjarne Mädel, r.).
© ARD/Michael Böhme

Mord mit Aussicht kehrt am 09. September auf die Bildschirme zurück. Fans erinnern sich an das große Mord mit Aussicht –  Finale der zweiten Staffel: Sophies standesamtliche Hochzeit endet ohne Trauung, aber dafür in einer wilden Verfolgungsjagd, denn es stellt sich heraus, dass die Standesbeamtin niemand anders ist als „Marilyn“, jene Juwelendiebin, die Sophie bereits mehrmals entwischt ist. Und genau mitten in dieser Verfolgungsjagd beginnt die dritte Staffel von Mord mit Aussicht.

Für Sophie ist ihre Hochzeit mit einem Schlag zweitrangig. Sie, Bärbel und Dietmar heften sich an Marilyns Fersen, die ihnen jedoch – wieder einmal! – entkommt. So einfach lassen sich die Polizeikollegen aber von der Provinzkriminellen nicht abschütteln. Doch damit nicht genug: Während Sophies Vater Hannes völlig überraschend mit Danuta nach Polen zieht, verlassen Sophies Beinahe-Ehemann Jochen Kauth die Kräfte: Die geplatzte Hochzeit hat ihm einmal mehr gezeigt, dass er sich zwar ein Leben mit Sophie wünscht, es zusammen aber nie so klappen wird. So sitzt Sophie am Ende alleine im Forsthaus.

Mord mit Aussicht: Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters) ermittelt wieder. Auch in den 13 Folgen der dritten Staffel der skurrilen Hauptabendserie "Mord mit Aussicht" muss sich die Ex-Kölnerin mit den Eigenheiten provinziellen Verbrechertums herumschlagen. © ARD/Jens van Zoest

Mord mit Aussicht:
Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters) Auch in den 13 Folgen der dritten Staffel der skurrilen Hauptabendserie „Mord mit Aussicht“ muss sich die Ex-Kölnerin mit den Eigenheiten provinziellen Verbrechertums herumschlagen.
© ARD/Jens van Zoest

Mord mit Aussicht: Auch die neuen Folgen  halten wieder jede Menge Skurrilitäten und ein Provinzpanoptikum erster Klasse bereit: sei es der Eiermann und mobile Callboy Rocco, der ermordete Frittenbudenbesitzer, schwule Schafzüchter, ein totes Burgfräulein und eine Dorfhexe, ein um sich schießender Sankt Martin oder das Love Hotel Traube: Die Zuschauer können sich auf einiges gefasst machen!

Eigentlich sind es aber gar nicht so sehr die wunderlichen Kriminalfälle, die Mord mit Aussicht so aussichtsreich einzigartig machen. Und auch nicht die Drehbücher, die natürlich hervorragend sind, aber am Ende nur eine Steilvorlage und einen Spielplatz abgeben, auf dem sich diese nah am Leben gebauten Kunstfiguren tummeln. Was die Serie vor allem auszeichnet, ist das Ensemble von tollen Schauspielern, die das alles mit Herz und Geist füllen: die genau das spielen, was nicht oder nur zwischen den Zeilen steht, im Ungesagten in kleinen Gesten und Blicken lauert, all das, was mit Spontaneität, Fantasie und viel Können aus jeder Miniszene und jeder winzigen Situation aufs Neue hervorgezaubert werden muss.

Caroline Peters, Bjarne Mädel, Meike Droste und Petra Kleinert heißen die vier Experten der Eifler Miniaturwunderwelt in Mord mit Aussicht: Sie alle behandeln das Drehbuch eigentlich wie eine Partitur, aus der die Musik, der eigen- und einzigartige Hengasch-Blues, durch sie erst entsteht. Und sie alle, das spürt man in jeder einzelnen Folge, machen sich mit viel Liebe zu ihren Figuren einen Spaß daraus, den Witz herauszukitzeln aus dem Mief von Hengasch, Landkreis Liebernich. Lieber nich? – Doch doch, genau da wollen wir hin. Wenn auch vielleicht nicht „in echt“, so doch umso lieber am Dienstagabend um 20.15 Uhr im Ersten.