Tattoo-Desaster: TLC zeigt neue Dokus

Tattoo-Desaster  auf  TLC

ab 02. 09, immer dienstags um 21:55 Uhr sowie am 31. August um 21:55 Uhr 

Knapp daneben ist auch vorbei: Grandios mißlungene Körperkunst in Tattoo Desaster ab 02. September bei TLC ©TLC

Knapp daneben ist auch vorbei: Grandios mißlungene Körperkunst in Tattoo Desaster ab 02. September bei TLC
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Das dicke Knetmännchen „Backboy“ mitten auf den Bauch tätowiert, ein grauenvolles Porträt des Schauspielers Steve Buscemi am Fußknöchel, „Mr. Peanut“ rund um die Brustwarze oder ein Kamel-Pärchen auf den großen Zehen: Diese Doku-Serie zeigt die schlimmsten Tattoos von ganz Amerika! Die hässlichsten, ordinärsten oder peinlichsten Motive, allesamt stümperhaft gestochen und so entstellend, dass sich mancher sogar von einem Körperteil trennen würde. Doch es gibt Rettung: Renommierte Tattoo-Künstler wie Megan Massacre, Tim Pangburn und Mike Pinto nehmen sich der Härtefälle an und machen aus Pfusch echte Kunstwerke.

TLC hält ab dem 01. September für alle Freunde von permanenter Körperbemalung einige Highights parat. Der 31. August steht ganz im Zeichen von Kat von D und ihrem Team, die unter der kalifornischen Sonne auch die ausgefallensten Wünsche ihrer Kunden wahr werden lassen. TLC zeigt den ganzen Sonntag eine Son- derprogrammierung „LA Ink—Tattoos fürs Leben“. Zwischendurch gibt es um 21:55 Uhr eine Sneak-Preview von „Tattoo-Desaster“. Die Serie rund um wirklich misslungene Tattoos und komplizierte Rettungsversuche geht dann ab 02. September, immer dienstags um 21:55 Uhr als deutsche TV-Premiere auf Sendung. Ebenfalls neu auf TLC: „London Ink“ – ab 03. September, montags bis freitags ab 17:40 Uhr.

Wie alt ist die Tattoo – Tradition?

Tattoo Desaster ab 02. September bei TLC ©TLC

Tattoo Desaster ab 02. September bei TLC
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Wegen der vielfältigen und über den ganzen Erdball verstreuten Hinweise ist davon auszugehen, dass sich sA des Tätowieren unter den Völkern der Erde unabhängig voneinander entwickelt hat. Im Norden Chiles wurden auf ein Alter von 7000 Jahren datierte Mumien gefunden, die Tätowierungen an Händen und Füßen aufwiesen. Die Gletscher-Mumie Ötzi trug vor über 5000 Jahren mehrere Zeichen, die mit Nadeln oder durch kleine Einschnitte unter die Haut gebracht worden waren.

Besonders aufwändige und großflächige Tätowierungen sind von den eisenzeitlichen Skythen, einem Reitervolk der russischen Steppe bekannt. In seiner rituellen Bedeutung sind Tattoos in verschiedenen Kulturen in Mikronesien, Polynesien und bei indigenen Bevölkerungen verwurzelt. Im europäischen Mittelalter verbreiteten sich christlich-religiöse Tätowierungen. So ist von dem Gelehrten und Mystiker Heinrich Seuse, der im 14. Jahrhundert lebte, überliefert, dass er sich den Namen Jesus auf die Brust tätowiert habe. Ein deutsches Mädchen erlangte 1503 Bekanntheit, weil sie am ganzen Körper mit religiösen Symbolen tätowiert war.