Teurer Strom: ZDF Reportage am 13. April

„ZDF.reportage: Teurer Strom“ – Deutschland in Zeiten der Energiewende

Sonntag, 13. April 18.00 Uhr ZDF

In einigen Kommunen sollen Prepaid-Stromzähler den Sperrkassierern die Arbeit erleichtern. Wer nicht zahlt kriegt keinen Strom so lautet die vermeintlich einfache Formel.  ©ZDf / Torsten Mehltretter

In einigen Kommunen sollen Prepaid-Stromzähler den Sperrkassierern die Arbeit erleichtern. Wer nicht zahlt kriegt keinen Strom so lautet die vermeintlich einfache Formel.
©ZDf / Torsten Mehltretter

Die Kosten der Energiewende sind für viele Deutsche zum Ärgernis geworden: Bürger stöhnen über steigende Energiepreise. Welche Unternehmen von der EEG-Umlage befreit werden und welche nicht, diese Frage sorgt für ständigen Ärger.  

In der „ZDF.reportage: Teurer Strom – Die Bürger und die Energiewende“ trifft Autor Torsten Mehltretter am Sonntag, 13. April 2014, 18.00 Uhr, Menschen, die ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, Sperrkassierer, die sich bei ihrer Arbeit täglich der Wut der Bürger ausgesetzt fühlen und Unternehmer, die dafür bezahlen müssen, wenn sie Strom sparen.

In Aschaffenburg wurden Langzeitarbeitslose zu Stromscouts ausgebildet. Sie suchen in sozialschwachen Haushalten kostenlos nach energieintensiven Elektrogeräten. Alte Kühlschränke sind entpuppen sich dabei oft als wahre Stromfresser.   ©ZDf / Torsten Mehltretter

In Aschaffenburg wurden Langzeitarbeitslose zu Stromscouts ausgebildet. Sie suchen in sozialschwachen Haushalten kostenlos nach energieintensiven Elektrogeräten. Alte Kühlschränke sind entpuppen sich dabei oft als wahre Stromfresser.
©ZDf / Torsten Mehltretter

„Kino, Theater oder einfach mal ein Stückchen Kuchen in der Aschaffenburger Altstadt essen, das ist alles nicht mehr drin“, erzählt Erika Markert ZDF-Reporter Torsten Mehltretter bei seiner Reportage-Reise durch die Republik. Sie muss das Geld für die gestiegenen Energiekosten an anderer Stelle einsparen.

Dabei helfen ihr die Mitarbeiter des örtlichen Sozial-Cafés: Langzeitarbeitslose, die in einem Projekt mit den Stadtwerken Aschaffenburg zu Energieberatern ausgebildet werden, suchen in ihrem Haushalt nach Stromfressern.  

Ein Windpark entsteht. In Mecklenburg-Vorpommern profitieren Landwirte und Konsortien von den garantierten Strompreisen. Zum Aufbau der Anlagen muss es annähernd windstill sein. ©ZDf / Torsten Mehltretter

Ein Windpark entsteht. In Mecklenburg-Vorpommern profitieren Landwirte und Konsortien von den garantierten Strompreisen. Zum Aufbau der Anlagen muss es annähernd windstill sein. ©ZDf / Torsten Mehltretter

Für das fränkische Ehepaar Gumpert ist die Energiewende gescheitert. Eine neue Starkstromleitung soll direkt an ihrem Grundstück vorbeilaufen. Der unverbaubare Blick wäre dahin, das kleine Häuschen deutlich weniger wert. Zwei Wochen nach der Gründung hatte eine von ihnen ins Leben gerufene Bürgerinitiative schon fast 8000 Mitglieder.  

Die steigenden Strompreise werden zunehmend auch für Unternehmen zum Problem. Eine Metallgießerei in Mecklenburg-Vorpommern, die Schiffsschrauben für den Weltmarkt produziert, hatte sich ein hartes Energiespar-Programm verordnet. Dadurch aber verbrauchte der Betrieb zu wenig Strom, um eine Befreiung von der EEG-Umlage zu erhalten.

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