Universum Mensch – das Schicksal unserer Art

Universum Mensch – das Schicksal unserer Art

Universum Mensch – das Schicksal unserer Art ab 12. Juli bei ZDFneo

Universum Mensch - das Schicksal unserer Art ab 12. Juli bei ZDFneo. Warum entwickelte der Mensch ein Bewusstsein? Doku ab Sonntag, 12. Juli 2015, 11.35 Uhr Im Bild: Ein Guru in Indien © ZDF und Paul O'Callaghan

Universum Mensch – das Schicksal unserer Art ab 12. Juli bei ZDFneo. Warum entwickelte der Mensch ein Bewusstsein? Doku ab Sonntag, 12. Juli 2015, 11.35 Uhr Im Bild: Ein Guru in Indien
© ZDF und Paul O’Callaghan

Universum Mensch. wo steht der Mensch im Universum? Wie sieht das Schicksal des Menschen und der Erde aus? Warum entwickelte der Mensch ein Bewusstsein? Mit dem Universum Mensch befasst sich die fünfteilige BBC-Dokumentation, die ZDFneo ab Sonntag, 12. Juli 2015, 11.35 Uhr, ausstrahlt.  

Auf abenteuerlichen Reisen zu spektakulären Orten rund um den Globus werden die Gründe für das menschliche Bewusstsein erforscht sowie die Geschichte von der Entstehung der Zivilisation bis hin zur Entdeckung des Weltraums beleuchtet. Sind wir wirklich einzigartig im Weltraum?

Und wie sieht die Zukunft der Menschheit und der Erde aus?  Was war nötig für den Weg von der ersten Zivilisation bis zur Reise ins All? Beginnend in Äthiopien, erklärt die Dokumentation, welche Rolle das Universum bei der Entwicklung vom Steinzeitmenschen zum Astronauten spielte.  

Die zweite Folge der Dokumentationsreihe Universum Mensch, direkt im Anschluss um 12.20 Uhr, führt nach Indien und Japan. Sie sucht nach den Regeln des Universums, die die Entstehung menschlichen Lebens ermöglichten, und geht der Frage nach, wie der Mensch zu einer Bewusstseinsebene gelangen konnte, die weit über die aller anderen Kreaturen hinausgeht.  Drei weitere Folgen sind am Sonntag, 19. Juli 2015, ab 11.40 Uhr in ZDFneo zu sehen.

Die Entwicklung des Menschen führte vermutlich über Arten, die den nachfolgend aufgeführten Arten zumindest ähnlich gewesen sein dürften, zu Homo sapiens: Ardipithecus ramidus, Australopithecus afarensis, Homo rudolfensis bzw. Homo habilis und Homo ergaster bzw. Homo erectus. 

160.000 Jahre alte Schädelknochen des Homo sapiens idaltu aus Äthiopien gelten derzeit als älteste, unbestritten dem anatomisch modernen Menschen zugeordnete Fossilien. Lange Zeit lebte die Art Homo sapiens in Afrika parallel zum primär europäisch und vorderasiatisch angesiedelten Neandertaler, der besonders an das Leben in gemäßigten bis arktischen Zonen angepasst war. 

Zahlreiche Funde unterstützen die sogenannte Out-of-Africa-Theorie, der zufolge die Ausbreitung des Menschen während der letzten Kaltzeit vom afrikanischen Kontinent aus erfolgte. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit betrug im Schnitt 400 m proJahr. Die Atlantikküste auf der Iberischen Halbinsel wurde frühestens vor 41.000 Jahren von Homo sapiens erreicht, vielleicht später.